VOLTIGIEREN

Was ist Voltigieren überhaupt?

Voltigieren ist Kunstturnen auf einem an der Longe galoppierenden  Pferd. Es turnen eine bis zu drei Personen gleichzeitig auf und an dem Pferd. Gerade für Kinder ist das Voltigieren oft der Einstieg in den Pferdesport.

Der Ursprung des Voltigierens liegt in der Kavallerie. Ziel der Übungen war es dabei Gleichgewicht, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer der Soldaten zu schulen.

Voltigieren als Turniersport

Turniermäßig betrieben, ist Voltigieren ein anspruchsvoller Leistungssport, der wie wenige andere Sportarten den Menschen in vielerlei Hinsicht fordert. Es geht um Gleichgewicht, Kraft, Spannung, Beweglichkeit, Ausdauer, Rhythmusgefühl, Vertrauen, Mut und Kreativität und nicht zuletzt um das gemeinsame Turnen in der Gruppe und die Sorge ums Pferd.

Als Turniersport existiert das Voltigieren als Einzel-, Doppel- sowie Gruppenvoltigieren. Die Gruppen bestehen aus acht oder sechs Teilnehmern und einer Ersatzperson.

Obwohl der Voltigiersport nicht sehr bekannt ist, gibt es doch sehr gute Gruppen und Einzelvoltigierer nicht nur in Deutschland und Europa, sondern auch in vielen anderen Ländern wie den USA, Australien, Südamerika und Südafrika.

Die Voltigiergruppen, die an einem Wettkampf teilnehmen, müssen Pflicht- und Kürübungen zeigen. Das Gruppen-Voltigieren wird in die Leistungsklassen E bis S aufgeteilt, wobei S die höchste Klasse ist, in der Meisterschaften ausgetragen werden. ( Landesmeisterschaften, Nord- und Süddeutsche Meisterschaften, Deutsche Meisterschaften und Europa- und Weltmeisterschaften)

Meine Voltigierzeit
 
Voltigieren beim RuF Filsum:



(Ganz stolz präsentiere ich, ganz rechts im Bild, meine erste Schleife und den ersten Pokal!)

Mit ca. 3 Jahren begann ich mit dem Voltigieren. In den nächsten Jahren stieg ich schnell von der Anfängergruppe in die höchste Leistungsklasse auf.


(ganz oben)
 

Ich voltigierte insgesamt ca. 7 Jahre im Filsumer Verein. Die Zeit in der S-Gruppe war ich Ersatzmann.

Ab 1994  pausierte ich drei Jahre, konzentrierte mich mehr aufs Reiten, 1997 wechselte ich dann den Verein und fand dort wieder zum Voltigieren zurück:

 

 
Voltigieren beim RuF Tammingaburg:
 
1997 fing ich in der L-Gruppe des RuF Tammingaburg wieder an. Es begann eine sehr schöne Zeit, die ich nicht missen möchte.
 
Mittlerweile war ich allerdings nicht mehr so klein und wurde vom Obermann zum Untermann. Das bedeutete nicht mehr gehoben zu werden, sondern Kleinere zu heben.
 
Wir kämpften uns  in den Jahren bis zur S-Gruppe gemeinsam durch und wurden 2004 dritter Weser-Ems-Meister mit Gerrit.


(Tammingsburg 2004; Tomke sitzt auf dem Hals und Michi turnt auf meiner Schulter)

 
Ende 2004 entschied ich mich schweren Herzens dazu das Voltigieren aktiv aufzugeben, um mich mehr aufs Reiten konzentrieren zu können. Das Abschiedsturnier war das schlimmste überhaupt. Zu wissen, dass man in den nächsten Minuten das letzte Mal aufs Pferd springen würde, um seine Kür zu turnen.

Aber das letzte Mal sollte nicht das allerletzte Mal sein!
2007 "wurde ich reaktiviert" und so stieg ich als Ersatz"mann" und Pflichtverstärker wieder in den Voltigiersport ein.

Mehr dazu, Aktuelles, Termine und Fotos auf der Homepage der Tammingaburger Voltis! *klick*
 

 
www.vanessa-lindemann.de